Jeden September funkelt ihr Kessel, rührend unter offenem Fenster. Sie verrührt Preiselbeeren mit einem Hauch Zirbenschnaps, sterilisiert Gläser im Waschkessel, und verteilt Etiketten an Enkelhände. Ihre Regel ist einfach: langsam, sauber, sachte. Sie erzählt vom Hungerwinter, als ein einziges Glas süßes Rot Mut machte. Heute kocht sie doppelt, um zu schenken, zu tauschen, Gemeinschaft zu nähren.
Er liest Nebel, wie andere Bücher lesen. Wenn Murmeltiere früh pfeifen, wird das Zeitfenster kurz. Dann sammelt er schnell, leicht, und bringt das Messer nur an sichere Stellen. Seine Geschichten vom Blitz auf der Grathöhe erinnern: Kein Vorrat ist wichtiger als Heimkommen. Er markiert am Stock Schnitte, plant Umkehrpunkte, und ruht lieber einmal mehr, als ein Risiko zu romantisieren.
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